Anbieterwechsel zu Kabel leicht gemacht
Gründe für einen Anbieterwechsel gibt es viele. Sei es nun die höhere Geschwindigkeit, geringere Kosten oder schlicht und ergreifend das bessere Angebot. In den letzten Wochen wurde Kabel Internet mehrfach als den DSL-Zugängen überlegen bezeichnet. Dies bezieht sich auf den Preis und die Geschwindigkeit.
Jetzt stellt sich mancher vielleicht die Frage: Wie geht der Wechsel zu Kabel Internet überhaupt vonstatten? Dies ist ganz einfach:
Zuerst muss einmal der bestehende Internetvertrag gekündigt werden. Dies geschieht normalerweise durch den Kunden selbst. Auf Wunsch übernimmt aber auch Kabel Deutschland diesen Vorgang.
Soll darüber hinaus auch das Telefon über Kabel benutzt und die vorhandene Telefonnummer weiter verwendet werden, so wird auch der alte Telefonvertrag von Kabel Deutschland gekündigt und auch die Rufnummer wird übernommen. Bis zur endgültigen Freigabe durch den alten Anbieter erhält man von Kabel Deutschland eine Ersatzrufnummer um erreichbar zu sein.
Anschließend wird von einem Servicetechniker von Kabel Deutschland eine Kombidose mit drei Anschlüssen installiert. Diese ist für den Empfang von Internet/Telefon, TV und Radio notwendig. Das benötigte Kabelmodem wird während der Vertragslaufzeit kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Danach kümmert sich der Servicetechniker auch um den Internet- und Telefonanschluss in der Wohnung. Dies geschieht selbstverständlich kostenfrei. Nachdem der Servicetechniker weg ist, kann man direkt im Internet surfen und telefonieren.
Wer jetzt über einen Wechsel zu Kabel Deutschland nachdenkt, kann unter
www.kabeldeutschland.de/allgemein/verfuegbarkeit
überprüfen, in welchen Regionen die Angebote verfügbar sind.
Zu den Angeboten zählen beispielsweise die Kombi-Pakete bestehend aus Internet- und Telefon-Flatrate. Diese Angebote sind schon für 9,90 Euro in den ersten drei Monaten erhältlich. Die maximale Download-Geschwindigkeit liegt bei bis zu 30 Mbit/s.

Am 27. April 2008 um 09:37 Uhr
Das schöne an Internet über Kabel ist, daß das Kabelnetz in den meisten Häusern in Deutschland in miserablem und marodem Zustand ist.
Das liegt einmal daran, daß Hauseigentümer die Verkabelung einmal vor 30 Jahren gemacht und nie auf einen neueren Stand gebracht haben, dann daran, daß Kabel, Verstärker etc. natürlich auch altern und nicht zuletzt daran, daß jeder D**p meint, er müsse seine Antennendose 25x verzweigen und selbst im Klo noch einen 40″-Fernseher anschließen. Dadurch gerät das Hausnetz “aus der Balance” und man hat mit Signalproblemen zu kämpfen.
Selbstverständlich ist es kostenlos, daß der Techniker von Kabel Deutschland “sich um den Telefon- und Internetanschluß kümmert”, wenn dieser nicht funktioniert, weil z.B. der Hausanschlußverstärker zu alt ist oder Kabel zu stark dämpfen oder oder oder dann packt er seinen Kram ein und empfiehlt einem, sich an den Vermieter zu wenden.
Der weigert sich dann entweder, etwas zu machen, nur weil der Mieter “so neumodische Ferz” machen will, oder er fängt selbst an zu Frickeln, und zu was das führt, weiß ich aus langjähriger Erfharung: Es wird planlos Kram gekauft, eingebaut, keine Besserung festgestellt und der Kram zurückgegeben.
Selbst die Lösung für ein Standardproblem ( http://oldschool.blogg.de/eintrag.php?id=275 ), die die Jungs eigentlich 100erweise im Auto haben müßten, bringen sie oft nicht mit.
DSL über Kabel mag wenn es funktioniert eine schöne und vor allem in der Tat günstige Sache sein, aber den “kostenlosen Service” dieser Firma hier so zu betonen halte ich für übertrieben.